Jupiterbright
Granit

Beschaffenheit / Petrogaphie: Der JUPITERBRIGHT ist ein weißgrauer Gneis. Der Hauptanteil im Gestein bilden die schneeweißen Kalifeldspäte. Quarz tritt hellgrau auf. Schwarzer Biotit (Dunkelglimmer) ist gering vorhanden jedoch überwiegend gleichmäßig im Gestein verteilt. Charakteristisch für den JUPITERBRIGHT sind die teilweise armdicken, teilweise weitständig gebogenen Zonen gleicher Richtungsorientierung der Mineralbestandteile. Oftmals finden sich hier Konzentrationen von den Dunkelglimmern. Der JUPITERBRIGHT ist einer der hellsten Gneise, die als Werkstein eingesetzt werden. Dieses Gestein stammt aus dem Alpenraum und zählt zur Gruppe der metamorphen Paragneise. Allgemein werden solche Gesteine im Handel als Granit bezeichnet.
Physikalische Eigenschaften: Der JUPITERIBRIGHT besitzt nach der MOHSschen Härteskala einen Härtegrad von 6-7; er zählt zu den Hartgesteinen und ist weitgehend frostbeständig (1 = Kreide, 10 = Diamant).
Entstehung / Petrogenese: Der JUPITERBRIGHT gehört als Gneis zur Familie der Metamorphen Gesteine. Alle Gesteine dieser Gruppe entstanden unter teilweise sehr hohen Drücken und Temperaturen, die längere Zeit anhielten und das Ursprungsgestein mehr oder weniger stark stofflich und strukturell veränderten. Aus einem partiellen Wiederaufschmelzen eines sandig – tonigen Ausgangs-gesteines entstanden Quarz und Feldspat und die Glimmermineralien. Durch einen einseitig gerichteten Druck entstand eine Paralelltextur, die sich in einer lagenweisen Anordnung der Glimmer äußert. Auslöser für die Gesteinsumwandlung waren die gewaltigen Kräfte, die bei der Kollision des Afrikanischen Kontinents mit der Europäischen Kontinentalmasse erzeugt wurden und zur Auffaltung eines Hochgebirges, der heutigen Alpen, führten.
Alter: ca. 540 - 250 Millionen Jahre (Kambrium - Perm).
Verwendung: In der Innen-und Außenarchitektur; hauptsächlich als Bodenbeläge, Treppen, Wandverkleidungen, Badezimmer sowie für Tisch- und Küchenplatten.



