Sunbright
Granit

Beschreibung / Petrographie: Der SUNBRIGHT ist ein beigefarbener Gneis (alte sächsische Bergmannsbezeichnung) mit bräunlichen Bändern. Er hat ein lichtes Gefüge aus blaß beigen Feldspat und glasklarem Quarz, deutlich richtungsorientiert, mit nur ganz wenigen und sehr kleinen schwarzen Schuppen von eingeregeltem Biotit (Dunkelglimmer). Die stark wechselnden Textur des SUNBRIGHT erschwert die Bemusterung. Um einen Gesamteindruck des Gesteins zu vermitteln, reichen Handmuster in der Regel nicht aus. Eine großflächige Bemusterung zur Vermittlung eines Eindruckes und der Wirkung des Gesteins ist zu empfehlen.
Physikalische Eigenschaften: Nach der MOHS´schen Härteskala (1 = Kreide, 10 = Diamant) besitzt der SUNBRIGHT einen Härtegrad von 6 bis 7 und zählt somit zu den Hartgesteinen. Er ist weitgehend frost- und politurbeständig.
Entstehung / Petrogenese: Der SUNBRIGHT entstand als Umwandlungsgestein (metamorphes Gestein) infolge von Temperaturerhöhung, Druckerhöhung und/oder Fluidzufuhr (z.B. H2O, CO2) innerhalb der Erdkruste. Es herrschten Temperaturen oberhalb von ca. 600°C und Drücke unterhalb von 1,4 GPa. Dies entspricht Erdkrustentiefen von ca. 45 bis 50 km Tiefe. Das Gefüge ist mittel- bis grobkörnig, bei gut sichtbarer Einregelung der Kristalle. Das Gestein ist lagig-flaserig bis grobschieferig, und oft sichtbar gebändert.
Alter: ca. 600 Mio. Jahre (Präkambrium).
Verwendung: Innen- und Außenarchitektur; Bodenbeläge, Treppenstufen, Küchenarbeitsplatten.



