Concordsilver
Marmor

Beschaffenheit / Petrographie: Konstant feinkörniger grau-weißlicher Marmor mit schwach silbrigem Schimmer. Graue Adern und Wolken durchziehen das Gestein und verleihen ihm eine lebhafte, abwechslungsreiche Struktur, die zahlreiche farbliche Gestaltungsmöglichkeiten ermöglicht. Der CONCORDSILVER ist heute ein Standardmaterial; er wurde bereits von den Römern in zahlreichen antiken Baudenkmälern verwendet. Um einen Gesamteindruck des Gesteins zu vermitteln, reichen Handmuster in der Regel nicht aus. Eine großflächige Bemusterung zur Vermittlung eines Eindruckes und der Wirkung des Gesteins ist zu empfehlen. Kleine, offene Stellen sog. “Tarolli“ auf der Oberfläche sind möglich und gehören zu diesem Material.
Physikalische Eigenschaften: Nach der MOHS´schen Härteskala (1 = Kreide, 10 = Diamant) besitzt der CONCORDSILVER einen Härtegrad von 3 bis 4 und zählt somit zu den Weichgesteinen. Aufgrund seiner Zusammensetzung ist der CONCORDSILVER frostempfindlich (nur im Innenbereich zu empfehlen) und als Weichgestein nicht kratzfest und vor Säuren zu schützen.
Entstehung / Petrogenese: Marmor entsteht prinzipiell durch Metamorphose (Gesteinsumkristallisation) aus Kalkstein. Der CONCORDSILVER entstand aus einem alten Kalkstein-Massiv mit geringem Tongehalt und Resten von organischem Material (Kohlenstoff), das unter dem Einfluß von Druck und Temperatur innerhalb der Erdkruste zu Marmor umgewandelt wurde. Die grauen Schlieren und Wolken entstanden durch Zusammenlagerung der Tonminerale und des Kohlenstoffes während der Umkristallisation.
Alter: Ca. 150 Millionen Jahre (Jura).
Verwendung: In der Innenarchitektur, hauptsächlich als Bodenbeläge, Wandverkleidungen, Bäder und Treppen.



